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Zahl der Wohnungseinbrüche steigt wieder

Während die Einbruchzahlen in den Corona-Jahren stark gesunken waren, hat sich dieser Trend nun umgekehrt: Seit zwei Jahren steigen die Einbruchzahlen wieder deutlich. Auch die durchschnittlichen Kosten je Einbruchschaden erreichen aktuell einen neuen Höchststand, das teilen die deutschen Versicherer jetzt mit.

Nicht nur die Zahl der Gewalttaten steigt, sondern auch die Zahl der Wohnungseinbrüche. Die Corona-Pandemie hatte hier unerwartet zu einem Rückgang geführt. Die Menschen verbrachten mehr Zeit zu Hause, die Straßen waren leerer und die Einbruchszahlen sanken deutlich. Doch nun kehrt eine unerwünschte Realität zurück: Die Zahl der Wohnungseinbrüche nimmt in jüngster Zeit deutlich zu und der durchschnittliche Schaden pro Einbruch erreicht einen neuen Höchststand, wie Daten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bestätigen. Insgesamt zählten die deutschen Versicherer 2023 rund 95.000 gemeldete Wohnungseinbrüche, ebenso viele wie 2019, vor der Corona-Pandemie. Im Jahr 2021 wurden noch etwa 70.000 Einbrüche registriert, während es im Jahr 2022 bereits rund 80.000 waren. Der Schadendurchschnitt lag 2023 bei rund bei 3.500 Euro, was einen Anstieg von 4,5 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Insgesamt erstatteten die deutschen Versicherer im Jahr 2023 Einbruchschäden von rund 340 Mio. Euro, 70 Mio. Euro mehr als im Vorjahr.

Angesichts dieses alarmierenden Trends betont der GDV die Bedeutung von Eigeninitiative und Investitionen in den Einbruchschutz. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Prävention, da fast die Hälfte der Einbrüche aufgrund effektiver Sicherheitsmaßnahmen an Fenstern und Türen scheitert. Wichtig zu wissen: Die staatliche KfW-Bank bietet attraktive Förderprodukte für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz an, um Haus- und Wohnungsbesitzern finanzielle Unterstützung bei der Sicherung ihrer Immobilien zu bieten, zu finden auf www.kfw.de.